Als ich Wendys Wohnzimmer in meinem Bekanntenkreis vorstellte, gab es viel Aha und Oho, welches sich auf die Internetseite an sich bezog. Da ging es gar nicht um den Inhalt, die vielen Bilder und die Anleitungen. Die Frage war: wie hast du diese Seite erstellt? Hast du das wirklich selbst gemacht?

Ja, ich betreibe diese Internetseite. Es ist eine DIY Website! Natürlich muss man sich sowas irgendwann beigebracht haben. Bereits vor Wendys Wohnzimmer war es eine meiner Leidenschaften, Internetseiten zu basteln – eine fast rein private Leidenschaft. Beruflich habe ich zwar irgend etwas mit IT zu tun – Websiteerstellung gehört allerdings nicht dazu.

Angefangen hat alles mit einem guten alten VHS-Kurs in HTML, dazu kam CSS, Photoshop, Typo3 und was es nicht alles in dem Bereich gibt. Inzwischen liebe ich WordPress und die Möglichkeiten sich Erweiterungen und Designs für WordPress zu kaufen. So ist auch diese Internetseite entstanden. Meine erste Seite, die ich komplett selbst erstellt habe und eigenständig betreibe.

Was ist WordPress?

Content-Mangement-System sind Softwareprodukte zur Verwaltung der Inhalte einer Website. WordPress ist das inzwischen erfolgreichste CMS. Erfolg misst sich bei dieser Aussage an der Verbreitung. 25% aller Internetseiten weltweit laufen inzwischen auf der Basis von WordPress. Ich kannte WordPress noch, als es nahezu nur für Blogs taugte und es kaum Erweiterungen gab. Inzwischen ist es zu einem sehr mächtigen Werkzeug mit riesiger Community geworden.

Design dieser Internetseite

Design und Programmkern von WordPress sind getrennt. WordPress sorgt für bestimmte Ausgabemöglichkeiten von Inhalt. Das Design kann sozusagen über diesen Inhalt gestülpt werden. Die Organisation solcher Designs in Dateien nennt man Themes. Auch wenn ich schon solche Themes erstellt habe – ich überlasse das inzwischen gerne spezialisierten Anbietern. Und da gibt es einige, die sich in Qualität und Preis sehr unterscheiden.
Leider erfährt man das meist erst nach dem Kauf 🙁 So war es auch bei dieser Internetseite. Nach Kauf und Installation des ersten Themes musste ich leider feststellen, dass es überhaupt nicht für Suchmaschinen optimiert war und mir auch einige Features fehlten. Blöd, das Geld gibt es leider nicht zurück. In diesem Fall ist es möglich den Designer zu kontaktieren und nachzufragen, ob er bereit ist, diese Optimierungen noch einzubauen. Da mir allgemein das Design aber nicht mehr gefiel, habe ich umgesattelt.

Wo kann man solche Themes kaufen?

Geliebt habe ich die Themes von Elegant Themes. Allerdings ist die Optik ein wenig in die Jahre gekommen. Die qualitativ hochwertigsten und teuersten Themes, die ich verwendete, kamen von Woo Themes, ein Anbieter, der sich inzwischen auf Shops zu spezialisieren scheint. Dann gibt es noch Plattformen wie Themeforest und MojoThemes, wo unterschiedliche Publisher eigene Themes einstellen und verkaufen. Diese werden zwar von den Plattformen beim Upload geprüft aber die Qualität ist letztlich doch sehr unterschiedlich und man sollte sich vor dem Kauf gut informieren. Es gibt zahlreiche weitere Anbieter, die sich mit Google schnell finden lassen.

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Anpassung an eigene Bedürfnisse

Solche Themes müssen immer auch an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Dafür benötigt es dann doch wieder ein wenig Know-How in HTML/CSS/PHP. Die Installation und Anpassung dieser Internetseite hat mich zahlreiche Stunden gekostet 🙂 Aber es hat Spaß gemacht und inzwischen bin ich mehr als zufrieden.

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Ihr seht, diese Website ist (fast) eine DIY Seite und war so gesehen mein erstes Projekt von Wendys Wohnzimmer 😉

Eure Wendy

 

 

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