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Weihnachtsbaum aus Holz selber machen

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ist für mich unvorstellbar. Das richtige Weihnachtsgefühl will dann einfach nicht aufkommen. Der Winter ist nicht grade meine Lieblingsjahreszeit. Ich mag es lieber warm und trocken. Aber wenn er denn da ist, muss das Beste draus gemacht werden. Dazu gehört für mich Kakao vorm Fernseher – wenn ihr habt, gerne auch vor dem Kamin – weiße Weihnachten und… einen Weihnachtsbaum.

Mit Weihnachtsbäumen ist es wie mit Milch. Sie halten inzwischen erschreckend lange. Wurde der Tannenbau früher am 23. oder 24. Dezember aufgestellt und zu den Heiligen drei Könige am 6. Januar mit großem Nadelregen vor die Tür gestellt, hält eine heutige Edeltanne locker 3 Wochen. Länger hält nur eins: mein DIY Tannenbaum aus Holz 😉 Wie Ihr einen Weihnachtsbaum aus Holz selber machen könnt? Hier kommt die Anleitung.

Weihnachtsbaum aus Holz selber machen – das habe ich verwendet
Äste aus dem Wald
Buchenstab, Durchmesser 6 mm (für kleine Bäume), 8 mm für mehr Stabilität
Zement
Baumwollkordel
Heißklebepistole
Akkubohrschrauber mit Holzbohrer
Stichsäge

Die Dekoration wurde mir von Maisons du Monde kostenlos zur Verfügung gestellt

Bereits in meine Artikel „Ikea Alternativen“ hatte ich Euch Maisons du Monde vorgestellt. Kennen gelernt habe ich Maisons du Monde durch meinen ersten Frankreich Urlaub im letzten Jahr, meine Verliebtheit in die Südfranzösische Romantik und eine Freundin, die mir daraufhin Maisons du Monde als, nun ja, Ikea Alternative empfiehl.

Maisons du Monde ist ein französischer Anbieter für schicke Möbel und Dekoration. Mit 8 Ladengeschäften und einem Onlineshop ist Maisons du Monde auch in Deutschland vertreten. Ich war auf Anhieb von dem Sortiment begeistert.

Was habe ich mich gefreut, als vor kurzen eine Kooperationsanfrage von Maisons du Monde in mein Postfach flatterte. Ich dachte nur: klar mach ich das! So kommt es, dass Die Dekoration zu diesem DIY komplett aus der Weihnachtskollektion von Maisons du Monde stammt.

Die Dekoration habe ich persönlich ausgesucht und mich dabei für eine von sechs Stilrichtungen – Vintage – entschieden. Denn so sehr ich auch den skandinavischen Trend mag, ich liebe Farben, verspieltes Design und Retro Stil. Es freut mich riesig, dass dies nun wieder modern wird.

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Alle Infos in 4 Minuten

Ein paar Äste für den DIY Weihnachtsbaum aus Holz

Vielleicht findet Ihr noch einen sonnigen Tag und könnt einen Abstecher in die Natur machen. Für die Äste benötigt Ihr möglichst grade gewachsene Äste. Feuchte, verästelte Zweige eignen sich weniger und die Äste sollten einen Durchmesser von min. 12 mm haben.

Für den DIY Weihnachtsbaum aus Holz benötigt Ihr recht viele Äste. Also nicht zu wenig mitnehmen! Immer lieber zu viel als zu wenig sammeln und wenn Ihr noch etwas übrig habt, könnt Ihr ja vielleicht an grauen Winterabenden noch einen hübschen Schmuckbaum damit basteln 😉

Lange Äste mit Stichsäge kürzen

Der selbst gemachte Weihnachtsbaum soll die Form eines gut gewachsenen Nadelbaums bekommen. Dafür benötigt Ihr Äste in verschiedenen Längen. Die untersten Äste haben bei mir eine Länge von 75 cm, die kürzesten Äste 16 cm.

Ihr könnt versuchen Äste in der richtigen Länge im Wald zu sammeln…erfolgreicher dürfte es sein, lange gut gewachsene Äste zu sammeln und zu Hause auf die richtige Lange zu kürzen. Das funktioniert mit einer Stichsäge ganz wunderbar und ist überraschend schnell erledigt.

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Fester Stand durch einen Sockel aus Beton

Der Weihnachtsbaum muss am Ende fest stehen, nicht wackeln oder in Gefahr geraten umzukippen. Dafür benötigt er einen festen Stand in Form eines Sockels.
Dieser kann aus Holz aber auch Beton sein. Ich habe mich für Beton entschieden. Zum eine hatte ich noch Zement zu Hause, zum anderen bringt Zement ein hohes Gewicht mit. Optimal zum beschweren meines selbst gemachten Weihnachtsbaum aus Holz.

Für den Sockel in Betonoptik nehme ich Schnell- oder auch Blitzzement. Als Gussform kommt ein 5 L Eimer aus Kunststoff zum Einsatz.

Vorteile von Schnellzement für DIY

Der große Vorteil von Schnellzement ist, dass er bereits nach wenigen Minuten fest wird. DIY gehen damit viel schneller als mit Beton, der 2-3 Tage zum Trocknen benötigt.

In den Betonsockel lasse ich die Stange aus Buchenholz ein. Durch den Schnellzement muss ich die Stange nur einige Minuten festhalten, bis der Zement  langsam fest wird. Bei Beton hätte ich die Stange beschweren und längere Zeit fixieren müssen.

Nach 2 Stunden ist der Zement soweit getrocknet, dass ich ihn aus der Gussform holen kann.

Schnellzement hat natürlich auch Nachteile. Der größte Nachteil: er trocknet rasend schnell. Beim Einsatz von Schnellzement für DIYs, solltet Ihr nur kleine Formen planen und alle Materialien (bspw. Gussform) griffbereit haben, damit die Verarbeitung zügig abgeschlossen werden kann.

Schleifen des Sockels für eine glatte Oberfläche

Zement bildet eine sehr glatte Oberfläche. Allerdings entstehen -zumindest bei mir – immer kleine Löcher im Zement und beim Herauslösen aus der Form hat der Sockel kleine Macken abbekommen. Dies schleife ich nach. Das geht per Hand oder mit einem Schleifgerät wie einem Multitool und Schleifpapier mit einer Körnung von 120-180.

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Äste für den selbst gemachten Weihnachtsbaum aus Holz vorbereiten

Jetzt nehme ich mir die Äste vor. Sie werden vermessen und die Mitte mit einem Edding eingezeichnet. An dieser Stelle bohre ich ein Loch mit dem Durchmesser des Buchenstabs (in meinem Fall 6mm). Der Durchmesser des Stabs steht auf dem Verkaufsetikett. Den Durchmesser des Bohrers findet Ihr auf dem Bohrer eingraviert.

Für eine weniger rustikale Optik, könnt Ihr die Rinde der Äste entfernen. Das geht mit einem Schleifgerät ganz gut, ist aber dennoch zeitaufwendig und etwas mühselig. Ihr könnt die Äste auch mit Holzlack oder Acrylfarbe bemalen.

Jetzt wird es ein Weihnachtsbaum – Äste auffädeln

Alles ist vorbereitet und es wird Zeit dem Weihnachtsbaum seine Gestalt zu geben.

Damit die Äste am Ende nicht einfach aufeinander liegen, nehme ich etwas Baumwollkordel und schneide mir 12 gleiche lange Teile mit ungefähr 8 cm zurecht. Diese Kordel wird um den Buchenstab gewickelt und mit Heißkleber fixiert.

Meine Vorgehensweise ist wie folgt, ich gebe etwas Heißkleber auf den Buchenstab, nehme mir ein Stück Kordel, wickel sie um den Buchenstab und verkleben die Enden mit Heißkleber. Dann stecke ich einen Ast auf den Buchenstab. Dieser kann auch mit Heißkleber fixiert werden. Dann kommt wieder ein Stück Kordel um den Buchenstab u. s. w.

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Die Äste habe ich mir vor Beginn der Größe nach bereit gelegt. Einige fallen bei diesem Prozess dann doch unter den Tisch. Sie passen von der Größe oder dem Aussehen nicht.

So kommt es, dass ich bereits nach 11 aufgefädelten Ästen fertig bin und das DIY tatsächlich die Form eines Weihnachtsbaums angenommen hat. Juhu!

Der selbst gemachte Weihnachtsbaum ist auf jeden Fall eins meiner aufwendigeren DIY, aber das Ergebnis ist so überzeugend, ich würde es immer wieder machen. Wenn Ihr es nachmachen möchtet, plant ungefähr 2 Tage Bearbeitungszeit ein.

So sieht er aus, der selbst gemachte Weihnachtsbaum aus Holz

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*Das Dekorationsmaterial wurde mir von Maisons du Monde kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich habe die Weihnachtsdekoration selbst ausgesucht und war vollkommen frei in der Gestaltung des Artikels.

 

Verlinkt auf Creadienstag

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10 Kommentare

  1. Lena

    6. November 2016 at 21:37

    Hi Wendy, diese Idee finde ich einfach super. Ich bin auch ein großer Fan von Deko mit Naturmaterialien und habe auch schon zwei Weihnachtsbäume aus Ästen gebastelt, die darauf warten im Vorgarten in Szene gesetzt zu werden. Ein riesen Kompliment an dich für deinen tollen Blog. Deine Anleitungen sind immer sehr ausführlich und verständlich. Lg und bis bald Lena von Natürlich Deko 😄

    1. Wendy

      7. November 2016 at 9:40

      Hallo Lena,
      mir gefällt das auch super und ich bin schon gespannt auf Deine Interpretation eines Weihnachtsbaums aus Holz 🙂 Bisher sind sie ja noch nicht online zu bewundern.
      Lg Wendy

      1. Lena

        28. November 2016 at 21:04

        Juhu, meine Weihnachtsbäume aus Holz sind auch endlich online: http://wp.me/p7UzrG-e6
        Zwar etwas anders als dein Schmuckstück, aber auch mit Liebe gemacht 🙂 Und weil ich von deiner Ausführung so begeistert bin, habe ich ihn gleich in meinem Beitrag verlinkt 🙂 Ich wünsche dir eine schöne Adventszeit.
        LG Lena

        1. Wendy

          28. November 2016 at 22:11

          Sie sind wirklich sehr schön geworden und es sieht nach einem gelungenem Basteltag aus. In deinen Garten fügt sich der Weihnachtsbaum mit den Lärchenzapfen auch wunderbar ein. Du hast wirklich deinen Stil gefunden 🙂

          Liebe Grüße
          Wendy

  2. Michaela von Paula Pünktchen

    6. November 2016 at 21:53

    Hallo Wendy, die Weihnachtsdeko von Maison du Monde ist wirklich toll und an deinem selbst gebastelten Baum sieht sie super aus. Liebe Grüße Michaela

    1. Wendy

      7. November 2016 at 9:41

      Liebe Michaela,

      vielen Dank für das Lob. Es freut mich, dass Du meinen Blog verfolgst. Lg Wendy

  3. Kathreen von "Mach mal"

    7. November 2016 at 15:49

    Die Weihnachtsdeko ist dir wirklich gelungen. So einen schönen Weihnachtsbaum hätte ich auch gern im Wohnzimmer stehen! Hättest du vielleicht Lust das Projekt bei uns auf http://www.mach-mal.de einzustellen und damit bei unserem Wettbewerb „Mach Mal schnieke Deko“ teilzunehmen? Diesmal kannst du unter anderem zum Beispiel einen Gutschein in Höhe von 250,00€ zur individuellen Gestaltung einer Fototapete von ERFURT JuicyWalls oder ein Vintage-Deko-Set von MOTIP DUPLI. Liebe Grüße, Kathreen von „Mach mal“

    1. Wendy

      8. November 2016 at 9:02

      Klar mache ich da mit 🙂 Eure Wettbewerbe sind immer super und nachdem ich beim letzten Wettbewerb „Mach mal Garten“ gewonnen habe, bin ich heiß darauf meinen „Titel“ zu verteidigen *zwinker* Ich hätte das Projekt aber auch ohne Schmankerl noch bei Euch eingestellt. Es ist nur immer so viel zu tun…da bleibt manchmal etwas liegen. Lg Wendy

  4. Joel

    10. November 2016 at 15:56

    Wow, staune dass du mit Stichsäge und Bohrer auf so schwierigem Material wie Ästen arbeitest – naja bist halt ne richtige DIYlerin:)

    Ich würde die Abstände der einzelnen Etagen vielleicht sogar noch vergrößern und den Schmuck etwas weniger lang baumeln lassen, sodass sich die einzelnen Äste drehen können ohne einander zu behindern – wie ein Windspiel. So ein frei drehender Weihnachtsbaum wär doch auch mal was:)

    Vielen Dank für den tollen Artikel und viel Glück beim Deko-Wettbewerb!

    1. Wendy

      10. November 2016 at 18:59

      Danke für das nette Lob. Die Idee mit dem Windspiel ist wirklich super. Dazu könnte man den Baum dann auch noch in den Garten oder vor die Tür stellen. Jahreszeitlich dekoriert, macht sich der Windspiel-(Weihnachts)Baum sicher ganz toll *in die Hände klatscht*
      Lg Wendy

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